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Donnerstag, 2. September 2010
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Forscher der Universität Zürich haben ein Gen gefunden, das für die Entwicklung der Zähne entscheidend ist. Fehlt es, bilden sich auf den hinteren Backenzähnen zu viele Spitzen und die Schneidezähne besitzen keinen Zahnschmelz. Auf dem Gebiet der Zahnmedizin wird die im Fachmagazin "Development" veröffentlichte Studie laut Thimios Mitsiadis vom Institut für Orale Biologie der Zürcher Uni vor allem für die Stammzellforschung wertvoll sein. Mit Hilfe von Stammzellen möchten Wissenschaftler nämlich ganz neue Zähne herstellen, so genannte Biozähne.
Humanes Spendegewebe, wie Augenhornhäute, Herzklappen oder Blutgefäße, haben große Bedeutung für die Regenerative Medizin. Tausende Patienten sind Jahr für Jahr auf die Transplantation humaner Gewebe angewiesen.
Die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) sieht ihre Hauptaufgabe in der Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und qualitativ hochwertigen Gewebetransplantaten aus der Gewebespende. Ein entscheidender Aspekt zur Sicherstellung der Qualität und der Einsatzmöglichkeit der Gewebe ist der Prozess der Aufbereitung des Gewebes zum Transplantat, die sogenannte Gewebeprozessierung. Martin Börgel, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) im Gespräch mit "Die Stammzelle".
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Die Stammzellen, aus denen sich drei wichtige Typen von Nervenzellen entwickeln, wurden jetzt nach Angaben des Journals "Development" zum ersten Mal identifiziert. Es handelt sich um die Nervenzellen, die dafür verantwortlich sind, dass Tiere und Menschen essen, sich untereinander verständigen und sich fortpflanzen können.
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Das Long-QT-Syndrom ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Störung der Erregungsbildung im Herzmuskel. Sie kann erblich bedingt sein, aber auch durch Medikamente hervorgerufen werden.
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Eine aktuelle Studie, über die das Nachrichtenportal N2day berichtet, gibt einen Überblick über Technologien, bei denen humane embryonale Stammzellen verwendet werden, wie zum Beispiel Transplantationen. Der Bericht zeigt zudem die Möglichkeiten der therapeutischen Anwendung auf, zum Beispiel beim Tissue Engineering.
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Mithilfe embryonaler Stammzellen erhofft man sich, in absehbarer Zeit Krankheiten wie Diabetes, Parkinson, Querschnittlähmung oder Alzheimer erfolgreicher und ohne gravierende Nebenwirkungen behandeln zu können. Im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) erklärte der Berliner Molekularmediziner Prof. Detlev Ganten dazu: "Wenn wir heute beispielsweise die Parkinsonsche Krankheit behandeln, geben wir dem Patienten das Dopamin, den fehlenden Nervenüberträgerstoff, und versuchen so, den Mangel auszugleichen.
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Der Deutsche Ethikrat hat über eine mögliche Neugestaltung des Embryonenschutzgesetzes (ESchG) diskutiert. "Trotz zahlreicher Entwicklungen der Fortpflanzungsmedizin ist das Embryonenschutzgesetz seit fast 20 Jahren unverändert", kritisierte der Mannheimer Jurist und Mitglied des Ethikrates, Jochen Taupitz. Die Unsicherheiten bei der Auslegung des Gesetzes seien zahlreich.
Prostatakrebs ist eine der häufigsten Tumorarten bei Männern. Jetzt hat ein Forscherteam um Owen Witte von der University of California einen wichtigen Mechanismus der Krebsentstehung entdeckt: Bestimmte Zelltypen der Prostata, die bisher als harmlos galten, können sich zu bösartigen Tumorzellen verwandeln.
Amerikanische Bio-Ingenieure von der Universität Pennsylvania haben ein System erfunden, mit dessen Hilfe überprüft werden kann, wie flexibel die Oberflächen von Substraten sind, auf denen Zellen herangezogen werden – ohne dass die Oberflächenbeschaffenheit verändert wird.
Experimente mit embryonalen Stammzellen, die in den USA geplant sind, haben Kritik im Vatikan ausgelöst.
Versuche mit Mäusen zeigen, dass körpereigene Stammzellen gegen Diabetes helfen. Das ist der prinzipielle Nachweis dafür, dass diese Therapie auch beim Menschen erfolgreich sein kann. Dies berichtet laut der Nachrichtenagentur dpa ein Team um David Ward vom Krebsforschungszentrum der Universität von Hawaii.
Die umstrittenen Gentests an Embryonen sind nicht strafbar. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Bei Paaren mit einer Veranlagung zu schweren Erbschäden dürfen Ärzte künftig im Reagenzglas befruchtete Eizellen auf Schäden untersuchen - und nur gesunde Zellen für eine Befruchtung auswählen. (pla / grm)
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Laden Sie sich Heft 2/2009 "Regenerative Medizin", ISSN 1867-3074, als PDF beim Zuckschwerdt Verlag, München, herunter. "Regenerative Medizin" ist das offizielle Organ der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V.
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